4.561 Euro gespendete Lebensfreude für ältere FreiburgerInnen statt verlorener Mobilität

Freiburg 11.11.2019. Inzwischen leisten rund 30 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer der Dr. Walter und Hildegard Prestel-Stiftung Fahrdienste für über 20 immobile Fahrgäste in der Woche dank der Kampagne "Gute Tat mit Plakat". Aus der gespendeten Plakat-Kampagne übergab Jens Vedder von Spendenfreun.de der Prestel-Stiftung auch die gesammelten 4.561 Euro von 242 Spendenden. Von 180 Litfass-Säulen lachte eine ältere Frau zwischen gelben Blumen unter dem Titel CarSharIng von Sommer bis Herbst. "Seit dem kommen wöchentlich tolle Menschen dazu, die mitmachen wollen. Sie fahren zwei bis drei mal im Monat in Car-Sharing-Fahrzeugen ältere Menschen ins Heinrich-Hansjakob-Haus zu Kursen und Veranstaltungen", freuen sich Martina Feierling-Rombach und Diana Auwärter, Vorsitzende der Dr. Walter und Hildegard Prestel-Stiftung. Besonders die Elektro-Fahrzeuge, gebucht bei Stadtmobil Südbaden, werden von den Ehrenamtlichen gerne genutzt. Sechs Stunden Fahreinsatz eines Ehrenamtlichen im Monat machen für viele ältere Menschen den Unterschied zwischen Einsamkeit und Lebensfreude. Dies erleben die Fahrerteams und dies motiviert sie, denn jeder hofft selbst auf Teilhabe im Alter, auch wenn die Familie weit weg wohnt.

Foto: Dr. Walter und Hildegard Prestel-Stiftung
Jens Vedder (v.l.) von den Spendenfreun.de, Martina Feierling-Rombach,  Andreas Woitzik und Diana Auwärter von der Dr. Walter und Hildegard Prestel-Stiftung

Die Prestel-Stiftung gewinnt die Plakatkampagne "Gute Tat mit Plakat"

FOTO: Stadtmobile Südbaden AG

BILDUNTERSCHRIFT: v.l. Jens Vedder (Spendenfreun.de), Clemens Salm (Wilhelm-Oberle-Stiftung), Benedikt Kaiser (Münchrath / Ideen+Medien), Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Bernd Vogt (Wall AG), 

Martina Feierling-Rombach, Diana Auwärter, Andreas Woitzik (Dr. Walterund Hildegard Prestel-Stiftung), dahinter: Jörg Landfried (Baden.fm), Monika Schwinkendorf (Stadtmobil Südbaden)

Herzlich willkommen bei der Prestel-Stiftung

Diana Auwärter und Martina Feierling-Rombach
Diana Auwärter und Martina Feierling-Rombach

Die Prestel-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kontakt zwischen den Generationen zu intensivieren, älteren Menschen Wertschätzung zukommen zu lassen und Altersarmut gemeinsam zu überwinden. Um diese Ziele zu erreichen, setzt die Stiftung auf die Kooperation mit bestehenden Einrichtungen und Akteuren.

Sie will das in der Region bereits bestehende Stiftungsumfeld durch das eigene große Vernetzungspotential, hohe Professionalität und Innovationskraft unterstützen.

Im Verbund mit bestehenden Stiftungen und Akteuren, durch Netzwerken und persönlichen Einsatz der prominenten Stiftungsträger will die Prestel-Stiftung:

 

•    Generationen verbinden
•    Mit Menschlichkeit helfen bei Altersarmut
•    Einsamkeit durch Gemeinsamkeit mindern
•    Persönliche Solidarität zeigen



Helfen ohne Grenzen

Das Engagement der Prestel-Stiftung orientiert sich nicht an eng definierten Vorgaben. Denn wer Menschen helfen will, die unverschuldet in Altersarmut leben, muss flexibel sein.


Wichtig ist es der Prestel-Stiftung, dass die  Armut der Älteren nicht nur aus finanzieller Sorge besteht. Einsamkeit, Mobilitätseinschränkung, Selbstzweifel angesichts einer an Jugendlichkeit orientierten Gesellschaft, das Ausbleiben von Aufgaben und Pflichten und vieles mehr drängt die ältere Generation an den Rand der Gesellschaft. Darunter leidet nicht nur sie, auch den Jungen und Junggebliebenen entgeht etwas: Lebenserfahrung, erzählte Geschichte und manchmal auch die Weisheit des Alters.
Die Prestel-Stiftung möchte Generationen zusammenbringen, Kontakte initiieren, Ideen verwirklichen, spontane Hilfe leisten, Projekte unterstützen, Herzlichkeit und Aufmerksamkeit in die Gesellschaft tragen.



Das sind aktuell die gewünschten Fahrtzeiten unserer Fahrgäste zum Heinrich-Hansjakob-Haus in der Wochenplan-Übersicht.