FAQs zu Gemeinsam mobil

Häufig gestellte Fragen




Wie oft fährt man und für wie lange verpflichtet man sich?
Die Dr. Walter und Hildegard Prestel-Stiftung möchte ein attraktives, zeitlich machbares soziales Ehrenamt schaffen. Das Engagement ist mit einem Zeithorizont von sechs Monaten und rund 6 Stunden im Monat gut zu leisten. Die Fahrten werden ähnlich wie auf einem Plan im Sportstudio angeboten und man kann sich freiwillig für Fahrten entweder regelmäßig oder auch nach Bedarf flexibel melden. Wenn man zu einem geplanten Termin nicht kann, bitte nur rechtzeitig absagen, damit noch jemand anders einspringen kann. Das Engagement kann man jederzeit unterbrechen, abbrechen oder ausweiten.

Wie ist der ehrenamtliche Fahrer bei einem Unfall versichert?
Über die Stadtmobil Südbaden besteht eine Haftpflicht- und Vollkasko Versicherung mit Eigenanteil. Im Falle eines Schadens während einer Dienstfahrt übernimmt die Prestel-Stiftung den Eigenanteil. Den Ehrenamtlichen entstehen damit keine Kosten.
Du selbst hast eine Unfall- und Krankenversicherung, andere Verkehrsteilnehmer und der Fahrgast sind über entsprechende Versicherungen abgedeckt.

Was passiert wenn ich geblitzt werde oder bei sonstigen „Strafzetteln"
Die Stiftung darf leider keine Bußgelder übernehmen; die Strafzettel würden an den Fahrer weitergeleitet, deshalb bitte die StVo beachten.

 

Wie ist der Kontakt zwischen der fahrenden Person und dem Fahrgast, organisiert? 
Der Kontakt zu den Fahrgästen wird im Auftrag der Prestel-Stiftung vom Heinrich-Hansjakob-Haus vermittelt. Das Heinrich-Hansjakob-Haus hält den Kontakt zu den Fahrgästen und gibt Bescheid, falls ein Fahrgast verhindert ist.

Wie ist geregelt, dass die älteren Fahrgäste statt des kleinen Fingers meine ganze Hand wollen?
Die Prestel-Stiftung und das Heinrich-Hansjakob-Haus freuen sich über jede Fahrt mit der eine ältere einsame Person aus den vier Wänden herauskommt. Wenn dies pro Fahrer zwei Mal im Monat regelmäßig geleistet wird, ist viel getan.

Was ist, wenn Probleme auftauchen?

Die Leitung im Heinrich-Hansjakob-Haus ist gut vernetzt mit Hilfsstellen aller Art und ist Ansprechpartner bei allen praktischen und persönlichen Fragen hinsichtlich des Fahrgastes. Niemand braucht selbst ein „Seniorenberater" zu sein.

Wer ist Ansprechpartner?

Michaela Elbs, Tel. 0761 31916-705, ehrenamt@caritas-freiburg.de Persönliche Beratung immer donnerstags 16:30 bis 18 Uhr in der Herrenstraße 6, 79098 Freiburg

Welche Technik wird genutzt?
Wir sind vernetzt mit Apps und Trello. Trello ist ein weitestgehend selbsterklärendes Projektleitungssystem mit dem Notizzettel und „to-do-Listen" gemeinsam genutzt werden können. Eine Trello „Schulung" dauert höchstens 5 Minuten.

Warum Carsharing-Fahrzeuge von der Stadtmobil Südbaden?
Mit Hilfe von Carsharing Fahrzeugen können wir flexibel, kosten- und umweltbewusst zugleich sein. Carsharing-Fahrzeuge können in nahezu beliebiger Anzahl und in unterschiedlichen Größen (bis zu 9 Sitzplätze) gebucht werden. Das Carsharing System ist bereits etabliert; die Prestel-Stiftung möchte das Rad nicht neu erfinden, sondern wegweisende Systeme integrieren und deren Ausbau mit unterstützen.

Warum Elektro-Fahrzeuge?

Damit die Stiftung zukunftsfähig bleibt, werden Themen wie Klimawandel und Abgasbelastung in den Großstädten ernst genommen. E-Carsharing sehen wir als einen sehr wichtigen Baustein für die Mobilität der Zukunft und das Zusammenleben auf engem Raum, den wir mit unterstützen wollen. Zurzeit kommt es noch vor, dass kein E-Carsharing-Fahrzeug für eine Fahrt verfügbar steht. In solchen Fällen greifen wir noch auf klassische Benzin- oder Dieselfahrzeuge von Stadtmobil Südbaden zurück.

Kann ich auch mit meinem eigenen Auto fahren?

Es ist möglich, die km-Aufwendungen von der Prestel-Stiftung erstattet zu bekommen. Achtung: die Stiftung erstattet nur die üblichen 0,30€ je Kilometer. Zusätzlich anfallende Kosten wie Verschleiß, Pannen oder Unfälle dürfen nicht von der Prestel-Stiftung übernommen werden. Wir raten daher zur Nutzung der
E-Carsharing Fahrzeuge. 
Der Gruppenversicherung gilt aber für jeden Einsatz, wenn Du ein mit einem Stadtmobil Fahrzeug fährst ist es dort versichert.

Darf das Carsharing-Fahrzeug privat genutzt werden?
Ja, zwischen der Hinfahrt eines Fahrgastes zum Heinrich-Hansjakob-Haus und der Rückfahrt, kann man das Carsharing-Fahrzeug innerhalb der Innenstadt kostenlos privat nutzen. Denn es freut uns, wenn eine win-win-Situation entsteht und Großeinkäufe etc. praktisch erledigt werden können.
Für die private Nutzung außerhalb des Ehrenamts bitten wir, sich eine private Carsharing-Karte erstellen zu lassen.

Was tun in der Zwischenzeit?
Das Heinrich-Hansjakob-Haus bietet eine kleine Bibliothek als Rückzugsmöglichkeit zum Studieren, Lesen etc. oder einen schönen Innenhof.

Welcher Formalitäten bedarf es?
Kopie des Führerscheins
polizeiliches Führungszeugnis
Carsharing Mitgliedskarte
Verschwiegenheitserklärung, damit die Fahrer-Daten und die des Fahrgastes geschützt sind
Die Kosten für diese Formalitäten übernimmt die Stiftung.

Was kostet das Ganze und wie wird es finanziert?
Kosten entstehen den Fahrer keine.
Das Ehepaar Dr. Walter und Hildegard Prestel haben ihr Erbe in die Stiftung investiert. Die Zinsen, die die Prestel-Stiftung erwirtschaftet, liefern eine Basis für unsere Arbeit. Dennoch sind wir sowohl auf weitere finanzielle und vor allem auf ideelle Zeitspenden der ehrenamtlichen Fahrer angewiesen.